Weite Welten des 3D-Druckes

For Starters- 3D Druck Wissen

Das eigene Kunstwerk und Bauteil drucken? – Kein Problem! Der 3D Druck ermöglicht nahezu jedes Design. So kann heutzutage jeder Mensch selbst entwickelte Design innerhalb kürzester Zeit in ein Produkt umwandeln.

Es ist eine neue Welt, die sich unmittelbar am Horizont des Makers gezeigt hat. Sie können Bauteile im Haushalt, Modell, am Segelboot, Oldtimer und vieles mehr mit ein paar Kniffen modellieren und drucken. Der Weg dorthin ist gerade das Interessante und bietet dem Maker viel Spielraum und Kreativität, um diese Ideen umzusetzen.

Zunächst ein Blick in the Zukunft. Werden die Pläne von Missionen zum Mars und anderen Weltraumfahrten konkret, können mit Hilfe spezieller 3D Drucker Bauteile direkt auf dem Raumschiff gedruckt werden, um somit den Fortbetrieb sicherzustellen. Erinnern Sie sich an den Film „Das fünfte Element“ mit Bruce Willis? Wieder einmal geht es um die Vernichtung der Erde durch eine dunkle Macht. Nur mit einem genetischen Rest-Code, der durch einen Raumschiffabsturz der Mondoshawan in Form eines Armstückes überlebt, wird Leeloo durch ein multifunktionales 3D – drucken zur Heldin erschaffen und rettet mit Korben Dallas & Friends die Welt. Schön, romantisch und fetzig! Nun ist dies natürlich ethisch fragwürdig, dennoch liefert es Ideen und Inspirationen im Rahmen des Menschen zum Nachdenken.

Oft ist die Wissenschaft von Sci-Fi angetrieben und bietet Ideen. Die verschiedenen Drucker ermöglichen heute eine Verarbeitung von Metall, und verschiedenen Plastikmaterialien. Generell lässt sich sagen, dass sämtliche Verfahren schichtweise, additiv genannt, arbeiten, um Geometrien herzustellen.

Dabei wird beispielsweise beim FDM- Druck (Fused Deposition Modeling) Material durch eine feine beheizte Düse gefördert, um eine Schmelzschicht zu erzeugen. Weitere Schmelzschichten werden über vorherige Schichten sukzessive zur 3D-Struktur gelegt.
Die grundlegenden benötigten Daten, wie sie im Film „Das 5.Element“ als genetischer Rest-Code beschrieben sind, werden von CAD- Programmen und Unterprogrammen übernommen. So ist es Voraussetzung, dass eine 3D-modellierte Datei vorhanden ist. Dies wird durch Programme wie SolidWorks aber auch freierhältliche Programme erledigt. Sie können so beispielsweise eine Vase zeichnen und als 3D-Modell im Rechner darstellen. Diese CAD- Programme können dann die Datei in eine STL-Datei konvertieren. Eine STL (Surface/Standard Tessellation Language) ist eine Vereinfachung der eigentlichen Datei und beschreibt die Oberfläche durch ein Gitternetz aus Dreiecken. Dies ist nun der „genetische Rest-Code“ der Datei und kann zur weiteren Verarbeitung an den Drucker gesendet werden. Hier wird wiederum in maschinenverständliche Sprache, der so genannte G-Code, transferiert.
Der Maker wird sich freuen, wenn all diese Schritte erledigt sind und der Drucker brauchbare Ergebnisse liefert. Wir werden über die typischen Fehler beim Drucken reden und Insiderwissen generieren, sodass Ihr nächstes Weekendprojekt ein voller Erfolg wird.

p.s. Durch diesen Blog wollen wir den Makern und Interessenten helfen eine Community aufzubauen, in der Wissenstransfer stattfindet und Fortschritt auf diesem sehr interessanten Gebiet ermöglicht wird.

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Von der Modellierung bis zum fertig-gedruckten Produkt.

In diesem Sinne… print Me Up Scotty..

Faszination 3D Druck

Ein Gedanke zu „Faszination 3D Druck

  • 23. Januar 2018 bei 14:34
    Permalink

    Guten Tag. Besten Dank dafür. Wir werden nächste Artikel bald schreiben.

    Antwort

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