Retten Sie Ihren unterbrochenen 3D-Druck

Ein unterbrochener 3D-Druck kann sehr ärgerlich sein und verschwendet viele Ressourcen. Für den Fall eines fehlerhaften Druckes bietet PrintYourPart Ihnen die Möglichkeit einen FDM- Druck zu retten.

Unterbrochener 3D-Druck. Nehmen wir an, dass Sei einen längeren Druck geplant haben, der vielleicht über 20 Stunden beanspruchen wird. Sie haben nicht den Anspruch volle 20 Stunden der Druckarbeit zu zuschauen.  Der Drucker arbeitet bis zur 17. Stunde tadellos. Allerdings fördert ab dem Zeitpunkt der Extruder kein Filament mehr, da dieser vielleicht verschmutzt ist und sich in das Filament gefräst hat. Die Förderung von benötigten Filament stoppt und der Drucker verfährt ohne Material weiter.  Sie kommen schließlich zum Gerät und bemerken den unvollständigen Druck. In der Vergangenheit mussten Sie ihren Druck nun entsorgen und von vorne beginnen. Dies verschwendet sehr viel Material und Energie.

Doch es gibt gute Nachrichten, denn mit dem Programm Rescue My PrintJob [RMPJ] ©  können Sie diesen Druck retten, indem Sie die Höhe des Bauteils ausmessen und im Programm eintragen. Dies funktioniert in der Art, dass Sie Ihren momentanen GCode in das Programm laden und zusammen mit der gemessenen Höhe generiert das Programm einen neuen GCode, der dem Drucker die Informationen bereitstellt. Der Drucker wird mit dem neu-generierten GCode in dem Layer beginnen wo der Fehler aufgetreten ist.

Das Programm leitet Sie vollständig durch den Prozess und bearbeitet das G-Code-File so, dass Sie es nur dem Drucker bereitstellen müssen. Im 3D-Druck Prozess wird dies im zukünftigen Betrieb ein Werkzeug sein, welches Ihr Arsenal erweitert.

Sie können das Programm auch weiterhin für intakte Druckjobs verwenden, indem Sie gezielt an einer Stelle stoppen. Sie könnten so bspw. Körper in den Druck einbringen, um so Stützmaterial zu sparen.

Gutes Gelingen und viel Spaß mit unseren Produkten.

RMPJ- Rescue My PrintJob © – Ein Werkzeug für den Maker

 

 

 

 

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Nach erfolgreichen Abschluss des Kaufes, bekommen Sie einen Link zum download des Programms.

Voraussetzungen:

  1. Messschieber zur Messung der Bauteilhöhe
  2. Der Druck darf nicht verschoben sein
  3. Der Grunddruck darf nicht verkräuselt sein
  4. Gute Haftung von Bauteil und Druckbett nach Abkühlung des Vorganges
  5. Rechnersystem : Windows

 

Spezifikation:

  • Für FDM Drucker
  • Beliebig große GCodes bearbeitbar
  • Sprachen: English / Deutsch
  • Schnelle Abwicklung der Korrektur durch Algorithmus
  • Weitere Verwendung zur gezielten Minimierung von Stützmaterial möglich

Häufig gestellte Fragen:

Frage: Welchen Messwert benutze ich, wenn mehrere Messungen zum Bespiel 50,1 mm und 50,2 mm ergeben?

Antwort: Den kleineren Messwert verwenden, da hier sonst Material fehlen würde.

Frage: Wie messe ich spitz-zulaufende Bauteile? 

Antwort: Mit einem biegesteifen Flachstahl. Diesen Stahl auf das Layer legen und von dort aus messen. Dicke des Flachstahls herausrechnen und mehrere Male messen, um statistische Relevanz zu erzeugen.

Frage: Was genau ist mit “Messen ohne Verschiebung” gemeint?

Antwort: Das Bauteil darf nach Feststellung des Fehlers nicht vom Druckbett gelöst sein. Bitte finden Sie heraus, ob die Haftung am Druckbett generell bei Ihrem Drucker gut ist. Sollte der Druck relativ schnell die Haftung zum Bett verlieren, dann ist dieses Programm nicht geeignet für Ihr System.  Weiterhin gilt bei der Messung mit Bedacht zu prüfen, da eine Verschiebung in xy-Richtung auch nicht zielführend wäre.

 

 

Haftungsausschluss: Die Software wurde mit besten ingenieurtechnischen Gewissen entwickelt und programmiert. Weiterhin sind viele Test durchgeführt worden, um die Lauffähigkeit des Programms unter Beweis zu stellen. Die Software wurde speziell mit dem Ultimaker 2 entwickelt und getestet. Die Software unterstützt somit nur Drucker die nach dem FDM-Verfahren arbeiten. Die Slicer-Umgebung stellte Cura 2.3.1.  Aufgrund der Vielzahl der Drucker können wir keine signifikanten Tests durchführen, um für jeden Drucker ausreichende Sicherheit zu bieten. Somit obliegt die Benutzung auf eigene Gefahr. Wir übernehmen keine Haftung für unsachgemäße Handhabung der Software, noch für eventuelle Fehler dieser.

Des Weiteren sei erwähnt, dass Messungen mit Unsicherheiten verbunden sind.

Messen Sie wie folgt (Empfehlung):

  1. Wenig Druck
  2. Thermische  Erwärmung des Messwerkzeugs vermeiden
  3. Messflächen müssen sauber sein
  4. Überprüfen Sie das Messwerkzeug regelmäßig mit z.B. Parallelendmaßen